Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Nachtansicht des Museums Hans Arp, „Ruhendes Blatt“, 1959 Timm Ulrichs „so und so“, 1988/89 Brigitte Matschinsky-Denninghoff, „Naturmaschine“, 1969 Wilfried Hagebölling, „Raumpflug“, 1983/84 James Reineking, „Innen-Außen-Neben“, 1982

Am 1. August 1982 beschloss der Rat der Stadt Marl das im Entstehen begriffene Skulpturenmuseum Glaskasten offiziell zu institutionalisieren. Das Skulpturenmuseum Glaskasten Marl zeichnet sich durch ein transparentes Museumskonzept aus: Die Werke werden dem Besucher zu jeder Zeit einsehbar präsentiert. Nur Glaswände grenzen die Schausammlung im Museum von der Außenwelt ab. Bewusst werden öffentliche Räume als offizielle Museumflächen einbezogen: Zu den Ausstellungsflächen gehören das Gebiet im Stadtzentrum um das Rathaus, den City-See, die Parkanlagen in der städtischen Paracelsus-Klinik und deren öffentlichen Innenräume.

Sammlung

Die Sammlung zeigt die Entwicklung der auf den Raum ausgerichteten Kunst: Neben einer qualitätvollen Auswahl von Plastiken der klassischen Moderne (beginnend bei Gauguin und Rodin, über Archipenko, Laurens, Giacometti, Max Ernst etc.) umfasst die Sammlung das breiter werdende Spektrum der den Raum erschließenden Skulpturen, Objekten und Installationen (z.B. Arp, Zadkine, Vostell, Boltanski, Serra) und den virtuellen Raum einbeziehenden Werke der neuen Medien (Ingo Günther, Nam Yune Paik, Oursler u.a.). Auch Klang- und Lichtarbeiten (Julius, Kubisch/Turrell, Morellet etc.) mit ihrer den Raum bestimmenden Wirkung sind Teil der Sammlung. Ein weiterer Schwerpunkt sind ‚Land-Art‘ Werke mit Beispielen von Dennis Oppenheim, Richard Long, Herman Prigann u.a.

Förderung der Medienkunst:

Der von dem Museum 1984 zum ersten Mal durchgeführte Marler Video-Kunst-Preis war der erste nationale Wettbewerb im Bereich der Medienkunst. Er wurde 1996 mit dem Marler Video-Installation-Preis und 2002, in Kooperation mit der Kulturradio WDR 3 durch den Deutschen Klangkunst-Preis ergänzt. Die Marler Medienkunstpreise bilden inzwischen einen wichtigen Teil der inhaltlichen Museumsarbeit.

Kontakt

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Creiler Platz, Rathaus
45768 Marl

Georg Elben
Direktor
Telefon +49.(0)2365.99 22 57
Fax +49.(0)2365.99 26 03
skulpturenmuseum@marl.de
www.marl.de/skulpturenmuseum