BrückenMusik
Die BrückenMusik ist eine jährliche Veranstaltung, die Klangkunst, Installationen und Konzerte im Inneren der Deutzer Brücke – dem sogenannten Hohlkasten – und der vorgelagerten Garage präsentiert. Begonnen 1995 von Peter Behrendsen zählt die BrückenMusik inzwischen zu den ältesten kontinuierlichen Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland. Gegenwärtig wird sie gemeinsam von Jens Brand und hans w. koch kuratiert.
Akustische Landschaft unter der Straße und über dem Wasser
Der tunnelartige Raum, der der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich ist, besitzt gewaltige Dimensionen: Er ist in drei Kammern unterteilt, von denen die beiden äußeren je ca. 130 Meter und die mittlere ca. 180 Meter lang ist. Die Breite beträgt 10 Meter, die Höhe variiert zwischen zweieinhalb und fünf Metern. Die Geräusche des darüberhinbrausenden Verkehrs sowie der gelegentlich passierenden Rheinschiffe sind integraler Bestandteil des Raumes. Sie werden durch den extrem langen und sich von Ort zu Ort ändernden Hall zu einer akustischen Landschaft amalgamiert. Die Künstler und ihre präsentierten Arbeiten müssen sich unweigerlich darauf einlassen und beziehen. Dies bestimmt seit jeher das kuratorische Konzept der BrückenMusik.
Förderung
BrückenMusik wird u.a. gefördert durch die kgnm – Kölner Gesellschaft für Neue Musik e.V., das Kulturamt der Stadt Köln, die SK Stiftung Kultur und das Amt für Brücken- und Stadtbahnbau.
